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Citalopram (Citalopram hydrobromide)

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Citalopram (als Citalopramhydrobromid) ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen und zur Unterstützung bei Angststörungen. Es wirkt im Gehirn auf bestimmte Botenstoffe (Serotonin) und kann dadurch Stimmung, Antrieb und Angstgefühle verbessern. Die Wirkung setzt meist nach einigen Tagen bis Wochen ein. Nehmen Sie es regelmäßig ein und ändern Sie die Dosis nicht eigenständig. Bei Nebenwirkungen oder Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Citalopram (Citalopramhydrobromid) – Patienteninformation für Deutschland

Citalopram ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer). Es wird in Deutschland häufig zur Behandlung von Depressionen und bestimmten Angststörungen eingesetzt. Diese Seite hilft Ihnen, das Medikament allgemein zu verstehen: Wie es wirkt, wie es im Körper verarbeitet wird, wann es eingenommen wird, worauf Sie im Alltag achten sollten, welche Wechselwirkungen wichtig sind und welche Alternativen es gibt.

Wichtiger Hinweis: Bitte beachten Sie für Ihre persönliche Behandlung immer die Angaben in Ihrer Packungsbeilage und die Anweisungen Ihrer Ärztin/Ihres Arztes. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ihre Apotheke.


1) Grundinformationen zum Arzneimittel

  • Wirkstoff: Citalopram (als Citalopramhydrobromid)
  • Arzneimittelgruppe: SSRI (selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer)
  • Darreichungsformen (häufig): Tabletten oder Tropfen (je nach Produkt)
  • Wirkeintritt: oft nach einigen Tagen spürbar, volle Wirkung meist nach mehreren Wochen
  • Typische Einnahme: 1-mal täglich, morgens oder abends (abhängig von der Verträglichkeit)

2) Mechanismus: Wie Citalopram im Körper wirkt

Citalopram beeinflusst den Neurotransmitter Serotonin. Normalerweise wird Serotonin nach seiner Ausschüttung rasch wieder aus dem synaptischen Spalt zurück in die Nervenzelle aufgenommen. Citalopram hemmt selektiv diesen Wiederaufnahmemechanismus (Serotonin-Transporter), wodurch im synaptischen Spalt mehr Serotonin verfügbar ist. Dies kann die Signalübertragung im Gehirn über Zeit stabilisieren und hilft, Symptome psychischer Erkrankungen zu verringern.

Die volle therapeutische Wirkung ist nicht unmittelbar. Veränderungen auf Rezeptor- und Signalwegen entwickeln sich schrittweise. Deshalb berichten viele Betroffene, dass sich die Stimmung und Belastbarkeit zunächst langsam verbessern und Angst-/Stresssymptome nach und nach nachlassen.


3) Indikationen: Wofür wird Citalopram angewendet?

In der Praxis wird Citalopram typischerweise bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Depressive Episoden (unipolare Depression)
  • Angststörungen, je nach nationaler Zulassung und ärztlicher Beurteilung (z. B. bei ausgeprägten Angst-/Panikkomponenten)

Hinweis: Die genauen zugelassenen Anwendungsgebiete können je nach Darreichungsform und Präparat variieren. Ihre Apotheke kann Ihnen die relevanten Angaben zu Ihrem konkreten Produkt nennen.


4) Typische Dosierung und Einnahme: So wird Citalopram üblicherweise genommen

Die Dosierung ist individuell. Sie hängt unter anderem ab von Ihrer Diagnose, Ihrem Alter, Begleiterkrankungen (z. B. Leberfunktion), gleichzeitigen Medikamenten sowie Ihrer Verträglichkeit. Unten finden Sie eine allgemeine Orientierung, keine persönliche Dosierungsanweisung.

4.1 Allgemeine Dosierungsprinzipien

  • Start niedrig: Häufig beginnt man mit einer niedrigeren Dosis, um Nebenwirkungen zu minimieren.
  • Langsam steigern: Die Dosis wird häufig stufenweise erhöht, wenn es gut verträglich ist und eine ausreichende Wirkung abgewartet wird.
  • Konstanz: Nehmen Sie es möglichst täglich zur gleichen Zeit.
  • Kein abruptes Absetzen: Wenn ein Absetzen geplant ist, erfolgt dies in der Regel schrittweise, um Absetzsymptome zu reduzieren.

4.2 Timing: Wann am Tag einnehmen?

  • Morgens ist häufig sinnvoll, wenn das Medikament bei Ihnen eher anregend wirkt oder der Schlaf beeinträchtigt wird.
  • Abends kann passen, wenn Sie eher tagsüber unruhig werden oder es Sie beruhigt.
  • Wenn Nebenwirkungen auftreten, wird die Einnahmezeit oft angepasst – sprechen Sie darüber mit Ihrer behandelnden Stelle.

4.3 Dauer bis zur Wirkung

Viele spüren erste Effekte nach einigen Tagen bis zwei Wochen. Eine klare, stabile Verbesserung dauert jedoch oft 4 bis 6 Wochen (manchmal länger). Setzen Sie deshalb nicht zu früh ab, auch wenn Sie anfangs Nebenwirkungen bemerken. Gerade zu Beginn kann es eine Übergangsphase geben.

4.4 Vergessene Einnahme

  • Wenn Sie eine Dosis vergessen haben und es fällt Ihnen später am selben Tag auf: nehmen Sie sie ein, wenn noch genug Zeit bis zur nächsten Einnahme bleibt.
  • Wenn die nächste Dosis bald fällig ist: lassen Sie die vergessene Dosis aus.
  • Verdoppeln Sie nicht.

5) Pharmakokinetik: Wie Citalopram im Körper verarbeitet wird

Die Pharmakokinetik beschreibt, wie ein Arzneistoff aufgenommen, verteilt, verstoffwechselt und ausgeschieden wird. (Hinweis: Werte können je nach Person und Produkt geringfügig variieren.)

Aspekt Worum geht es? Typische Einordnung
Aufnahme Wie gelangt Citalopram in den Blutkreislauf? Orale Einnahme; Aufnahme meist zuverlässig, unabhängig von Mahlzeiten in der Regel nur begrenzt beeinflusst
Verteilung Wie verteilt sich der Wirkstoff im Körper? Weitgehend im Körper verteilt; Bindung an Plasmaproteine möglich
Verstoffwechselung Wie wird der Wirkstoff abgebaut? Mehrere Stoffwechselwege; insbesondere Beteiligung von Leberenzyme (u. a. CYP2C19) möglich
Elimination Wie wird es ausgeschieden? Vorwiegend über Metaboliten; Ausscheidung über Niere und/oder Leber-/Gallewege, je nach Metabolit
Halbwertszeit Wie lange bleibt es wirksam im System? Mittellange Halbwertszeit; daher häufig 1-mal tägliche Einnahme

Praktisch bedeutet das: Citalopram erreicht meist innerhalb einiger Tage ein stabiles Niveau im Körper. Daher ist eine konsequente tägliche Einnahme wichtig, und es braucht Zeit, bis sich die Wirkung vollständig entfaltet.


6) Essen, Getränke und Interaktion mit Nahrung

Mit oder ohne Nahrung? Citalopram kann in der Regel unabhängig von Mahlzeiten eingenommen werden. Wenn es Ihnen schwerfällt, auf nüchternen Magen zu nehmen oder wenn Nebenwirkungen auftreten, kann es helfen, es mit etwas Nahrung oder nach dem Essen einzunehmen.

  • Hinweis bei empfindlichem Magen: Sodbrennen, Übelkeit oder Magenbeschwerden können zu Beginn auftreten.
  • Gleichmäßige Routine: Nehmen Sie es immer ähnlich ein, um Magen-Darm-Effekte leichter einschätzen zu können.

7) Alkohol und Arzneimittel-Interaktionen

7.1 Alkohol

Es wird allgemein empfohlen, während einer SSRI-Behandlung möglichst keinen Alkohol zu trinken oder zumindest sehr zurückhaltend zu sein. Alkohol kann:

  • die Wirkung auf Stimmung und Angst verschlechtern,
  • Nebenwirkungen verstärken (z. B. Müdigkeit, Schwindel, Konzentrationsprobleme),
  • das Risiko für gefährliche Situationen erhöhen.

Manche Betroffene vertragen geringe Mengen besser als andere. Dennoch gilt: Für Ihre Sicherheit und Wirksamkeit ist Alkohol in der Regel keine gute Kombination.

7.2 Wichtige Arzneimittel-Wechselwirkungen

Bestimmte Kombinationen können die Wirkung verstärken oder Risiken erhöhen, beispielsweise durch Veränderung von Serotoninwirkung, Blutungsrisiko oder Elektrolyt-/Herz-Risiken. Besonders relevant sind:

  • Andere serotonerge Arzneimittel (z. B. bestimmte Migränemittel wie Triptane, andere Antidepressiva, Linezolid, Johanniskraut): erhöhtes Risiko für Serotonin-Syndrom.
  • MAO-Hemmer (bestimmte Antidepressiva): Kombinationen sind in der Regel besonders kritisch und benötigen strenge Abstände nach ärztlicher Planung.
  • Arzneimittel, die die Krampfbereitschaft erhöhen (je nach Wirkstoffgruppe).
  • Gerinnungshemmende Medikamente (z. B. bestimmte Blutverdünner): unter Umständen erhöhtes Blutungsrisiko.
  • Medikamente mit Einfluss auf die Herzleitung / QT-Zeit (Herzrhythmus): in Kombination kann das Risiko für QT-Verlängerung steigen.
  • Leberstoffwechsel-Hemmer (z. B. starke Hemmer relevanter Enzyme): können die Wirkstoffspiegel erhöhen.

Sehr wichtig: Informieren Sie Ihre Apotheke über alle Arzneimittel, auch über rezeptfreie Mittel, pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungen. So kann man Wechselwirkungen besser einschätzen.


8) Sicherheit und mögliche Nebenwirkungen

Wie bei allen Medikamenten kann es auch bei Citalopram zu Nebenwirkungen kommen. Viele sind vorübergehend und treten vor allem in den ersten Wochen auf. Wenn Nebenwirkungen stark sind, sich verschlimmern oder Sie sich unsicher fühlen, kontaktieren Sie bitte zeitnah Ihre behandelnde Stelle.

8.1 Häufige Nebenwirkungen (Beispiele)

  • Übelkeit, Magen-Darm-Beschwerden
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen (sowohl Ein- als auch Durchschlaf)
  • Benommenheit oder Müdigkeit
  • Schwindel
  • Unruhe
  • Veränderungen von Appetit
  • Sexuelle Funktionsstörungen (z. B. verzögerter Orgasmus)

8.2 Mögliche Risiken, bei denen besondere Aufmerksamkeit nötig ist

  • Serotonin-Syndrom: kann bei Kombination mit anderen serotonergen Wirkstoffen auftreten. Anzeichen können u. a. sein: Verwirrtheit, Fieber, starkes Schwitzen, Muskelzucken, Durchfall, Zittern.
  • Suizidalität/klinische Verschlechterung: insbesondere in der Anfangsphase oder bei Dosisänderungen. Engmaschige Beobachtung ist wichtig.
  • Blutungsneigung: besonders bei gleichzeitiger Einnahme von Blutverdünnern oder bestimmten entzündungshemmenden Mitteln.
  • Elektrolytstörungen: z. B. Natrium (Hyponatriämie), häufiger bei älteren Menschen oder bei bestimmten Begleitmedikamenten.
  • Herzrhythmus (QT-Verlängerung): besonders bei höheren Dosen, vorbestehenden Herzproblemen, Elektrolytstörungen oder relevanten Wechselwirkungen.

Notfallhinweis: Bei Zeichen eines Serotonin-Syndroms, starken Herzbeschwerden (z. B. Ohnmacht, anhaltender starker Schwindel) oder schweren allergischen Symptomen (Atemnot, starke Schwellungen, Kreislaufprobleme) sollten Sie sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

8.3 Absetzen und „Entzugssymptome“

Beim plötzlichen Absetzen können Absetzsymptome auftreten (z. B. Schwindel, Reizbarkeit, „elektrische“ Empfindungen, Schlafprobleme, Übelkeit). Deshalb wird häufig ein langsames Ausschleichen empfohlen, gesteuert durch eine ärztliche Planung.


9) Praktische Tipps für die Anwendung im Alltag

  • Geduld einplanen: Die volle Wirkung braucht Zeit. Halten Sie sich an die verordnete Einnahme.
  • Gewohnheit schaffen: Stellen Sie sich eine Erinnerungsfunktion (Handy/Wecker) für die tägliche Einnahme.
  • Frühphase beobachten: In den ersten Wochen kann Unruhe oder Schlafveränderung auftreten. Notieren Sie, was sich verändert (Stimmung, Schlaf, Nebenwirkungen).
  • Wasserhaushalt: Achten Sie auf ausreichendes Trinken, besonders bei Wärme, Durchfall oder zusammen mit entwässernden Medikamenten (nur nach Rücksprache bei besonderen Risikofaktoren).
  • Keine Eigenexperimente: Dosis nicht eigenständig verändern.
  • Medikamentenliste bereithalten: Gerade bei Wechselwirkungen ist es hilfreich, eine Liste mit allen Wirkstoffen zu haben.

10) Alternative Optionen (gleiche Wirkstoffklasse und andere Ansätze)

Wenn Citalopram nicht ausreichend wirkt, schlecht verträglich ist oder wenn besondere Risiken vorliegen, gibt es mögliche Alternativen. Diese reichen von anderen SSRI bis zu anderen Antidepressiva mit unterschiedlichem Wirkmechanismus. Die Auswahl hängt stark von Ihrer Diagnose, Vorgeschichte, Verträglichkeit und individuellen Risikofaktoren ab.

10.1 Weitere häufig verwendete SSRI (Beispiele)

  • Sertralin
  • Escitalopram
  • Fluoxetin
  • Paroxetin

10.2 Andere Antidepressiva-Klassen (Beispiele)

  • SNRIs (z. B. Venlafaxin, Duloxetin)
  • mirtazapinartige Ansätze
  • Wirkstoffe mit anderen Zielstrukturen (je nach Land/Indikation)

Wichtig: Ein Wechsel sollte sorgfältig geplant werden (Tapering, Abstände, Überlappungen vermeiden), um Nebenwirkungen und Wechselwirkungen zu minimieren.


11) Citalopram in Deutschland: Markt- und Rechtskontext

In Deutschland sind Antidepressiva wie Citalopram Arzneimittel mit festgelegten Regelungen. In der Praxis gilt:

  • Die Abgabe erfolgt über den üblichen pharmazeutischen Versorgungsweg mit Apothekenservice.
  • Packungsbeilagen und Fachinformationen enthalten verbindliche Informationen zu Dosierung, Kontraindikationen, Wechselwirkungen und Warnhinweisen.
  • Die Versorgung orientiert sich an Zulassung, Nutzenbewertung und Sicherheitsinformationen.

Hinweis zu Qualitäts- und Sicherheitsaspekten: Aufgrund bekannter Risiken (u. a. QT-Risiko bei bestimmten Konstellationen) erfolgen in klinischen Anwendungen und in der begleitenden Pharmakovigilanz regelmäßige Aktualisierungen von Warnhinweisen und Empfehlungen.

11.1 „Aktuelle“ Orientierung / Sicherheitsbeobachtungen

Sicherheitsaspekte können sich im Laufe der Zeit ändern, z. B. durch neue Daten zu Wechselwirkungen oder Risiken bei bestimmten Personengruppen. Daher ist es sinnvoll, sich bei Ihrer Apotheke zu erkundigen, ob für Ihr konkretes Präparat relevante Warnhinweise besonders zu beachten sind.


12) Verfügbarkeit und Lieferung in Deutschland

Citalopram ist in Deutschland häufig verfügbar, sowohl als Originalprodukt als auch als Generikum (abhängig von Stärke und Darreichungsform). Bei Online-Bestellungen kann die tatsächliche Lieferzeit je nach Lagerbestand variieren.

  • Lagerstatus: kann sich täglich ändern
  • Versand: typischerweise innerhalb weniger Werktage, abhängig von Region und Bestellvolumen
  • Verpackung: Arzneimittel werden in der Regel sachgerecht versendet
  • Beratung: Bei Unsicherheiten zur Einnahme, zu Wechselwirkungen oder zur korrekten Dosierung steht Ihre Apotheke als Ansprechpartner zur Verfügung

Wenn Sie mehrere Packungsgrößen oder Stärken benötigen, geben Sie dies bei der Bestellung idealerweise direkt an, damit die richtige Auswahl sichergestellt ist.


13) FAQ – Häufige Fragen zu Citalopram

Wie schnell wirkt Citalopram?

Viele merken erste Veränderungen nach einigen Tagen bis zu zwei Wochen. Eine deutlich spürbare Verbesserung benötigt häufig 4 bis 6 Wochen (je nach Person auch länger).

Kann ich Citalopram mit Essen einnehmen?

In der Regel ja. Wenn Ihnen übel wird oder Ihr Magen empfindlich reagiert, kann die Einnahme nach einer Mahlzeit helfen.

Darf ich Alkohol trinken?

Es wird empfohlen, während der Behandlung möglichst keinen Alkohol zu trinken. Alkohol kann Nebenwirkungen verstärken und die Wirkung beeinträchtigen.

Was mache ich, wenn ich eine Dosis vergesse?

Nehmen Sie die vergessene Dosis nur dann, wenn noch ausreichend Zeit bis zur nächsten Einnahme bleibt. Ansonsten auslassen und nicht verdoppeln.

Welche Nebenwirkungen sind besonders häufig am Anfang?

Häufig sind Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafveränderungen oder Unruhe. Diese Beschwerden nehmen oft im Verlauf der ersten Wochen ab.

Kann Citalopram die Herzfrequenz beeinflussen?

Citalopram kann die Herzleitung beeinflussen, insbesondere in bestimmten Risikokonstellationen (z. B. hohe Dosen, Elektrolytstörungen, Wechselwirkungen mit QT-relevanten Medikamenten). Ihre Apotheke kann anhand Ihrer Angaben eine Risikoeinschätzung unterstützen.

Ist es gefährlich, Citalopram plötzlich abzusetzen?

Häufig sollten SSRI nicht abrupt abgesetzt werden. Besser ist ein schrittweises Ausschleichen, geplant durch Ihre behandelnde Stelle, um Absetzsymptome zu reduzieren.

Kann ich andere Medikamente gleichzeitig einnehmen?

Viele Kombinationen sind möglich, aber es gibt relevante Wechselwirkungen (serotonerg, Blutungsrisiko, Herzrhythmus, Leberstoffwechsel). Informieren Sie immer Ihre Apotheke über alle Präparate.

Gibt es Alternativen, falls Citalopram nicht passt?

Ja. Je nach Situation kommen andere SSRI, SNRIs oder andere Antidepressiva in Frage. Die passende Alternative hängt von Diagnose, Wirksamkeit, Nebenwirkungen und Ihren individuellen Risikofaktoren ab.


Wenn Sie möchten, können Sie Ihrer Apotheke Ihre aktuelle Medikamentenliste (inkl. Nahrungsergänzungen und pflanzlicher Mittel) zur Einschätzung der Verträglichkeit und möglicher Wechselwirkungen vorlegen. So wird die Anwendung im Alltag deutlich sicherer und besser planbar.

Zusätzliche Informationen

Dosierung: No selection

10mg, 20mg

Packung: No selection

30 pill, 60 pill, 90 pill, 120 pill, 180 pill, 360 pill